Nachwuchswissenschaftlerkonferenz YIC GACM AC.CES 2015

20.-24.Juli 2015

Willkommen YIC GACM AC.CES 2015

SFB 1120 als Mitorganisator einer Nachwuchswissenschaftlerkonferenz

YIC GACM AC.CES 2015

Vom 20.-24.Juli wurde an der RWTH Aachen die ECCOMAS Young Investigators Conference, eine europäische Konferenz zum Thema Simulationstechniken und angewandte Mathematik speziell für junge Wissenschaftler, ausgerichtet. ECCOMAS steht für „European Community of Computational Methods in Applied Sciences” und ist der europäische Dachverband diverser nationaler Organisationen. Neben einer ganzen Reihe thematisch geordneter Konferenzen organisiert die ECCOMAS seit einiger Zeit die Young Investigators Conference, die sich speziell an Doktoranden und PostDocs richtet. Die Konferenz findet in einem zweijährigen Rhythmus statt. In diesem Jahr war es zwei Wissenschaftlern der Lehrstühle CATS und IFAM gelungen, die Ausrichtung an die RWTH zu holen. Gleichzeitig wurden die Organisatoren mit der Ausrichtung des GACM Kolloquiums betraut. Die „German Association of Computational Mechanics” (GACM) ist eine der beiden deutschen Organisationen der ECCOMAS. Gemeinsam entstand so die YIC GACM 2015 mit mehr als 300 Teilnehmern.

  YIC GACM AC.CES 2015 Veranstaltung

Inhaltlich wurden Themen der Numerik und der Simulationstechniken in diversen Anwendungsgebieten angesprochen. Ein wichtiger Zweck der Konferenz war es, die Diskussion, Zusammenarbeit und den Ideenaustausch unter den jungen Wissenschaftlern zu ermöglichen. So wurde neben den wissenschaftlichen Vorträgen ein umfangreiches Nebenprogramm (Science Slam, Filmabend) angeboten, welches das soziale Miteinander fördern sollte. Gleichzeitig lag ein Schwerpunkt darauf, einen Bezug der aktuellen Forschung zu tatsächlichen Anwendungsfällen zu garantieren. Hierbei konnten die Organisatoren auf die Unterstützung von sieben Firmen zählen, welche sich als Sponsoren präsentiert haben. Zudem haben sich neben der Stiftung der Freunde und Förderer der RWTH Aachen, proRWTH, die RWTH-eigenen kollaborativen Forschungsprojekte Exzellenzcluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“, die Graduiertenschule AICES, sowie eben der Sonderforschungsbereich „Bauteilpräzision durch Beherrschung von Schmelze und Erstarrung in Produktionsprozessen” in der Organisation engagiert.

Direkt kombiniert mit dieser Veranstaltung, organisierte die Graduiertenschule „Aachen Institute for Advanced Study in Computational Engineering Science“ (AICES) zum dritten Mal die „Aachen Conference on Computational Engineering Science“ (AC.CES).
Eine Posterausstellung begleitete die Vorträge der Experten, die federführend auf Ihrem Gebiet sind und an renommierten Forschungseinrichtungen wie etwa der University of Texas at Austin, der University of California, der University of Glasgow oder an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne forschen und lehren.

Um gesellschaftsrelevante Innovationen und technischen Fortschritt umsetzen zu können, ist interdisziplinäre Grundlagenforschung auf höchstem wissenschaftlichen Niveau notwendig. Bei der relativ jungen Disziplin der „computergestützten Natur- und Ingenieurwissenschaften“ ist die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit eine grundlegende Basis zukünftiger Innovationen. Nur wenn sich Vertreter verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen in der notwendigen wissenschaftlichen Tiefe verstehen, ist eine wirklich innovative Zusammenarbeit sowohl in der Grundlagenforschung als auch in den daraus resultierenden Anwendungen auf höchstem Niveau möglich.
Aus diesem Grund wurden auf der AC.CES Konferenz aktuelle Forschungs- und Entwicklungstrends zu den Themen „Computational Modeling of Damage and Fracture“, „Computational Reservoir Engineering“, „Mesh Generation“, „Isogeometric Analysis“ sowie „Parameter-Identification and Inverse Modeling“ vorgestellt und diskutiert.

  Dr. Mayim Bialik an der RWTH Aachen Urheberrecht: Peter Winandy Foto (v.l.): Dr. Stefanie Elgeti (CATS), Dr. Mayim Bialik, Prof. Marek Behr (AICES), Dr. Nicole Faber (AICES), Prof. Wolfgang Dahmen (CCES)

Durch die Kombination der drei Veranstaltungen YIC, GACM und AC.CES war es für Nachwuchswissenschaftler und etablierte Forscher aus der ganzen Welt möglich, sich eine Woche lang auszutauschen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu diskutieren.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war der Vortrag von Mayim Bialik besser bekannt als Amy Farrah Fowler aus der Fernsehserie „Big Bang Theory“. Mayim Bialik ist promovierte Neurowissenschaftlerin und referierte Freitagmorgen über „The Science of Big Bang“. Die mehr als 250 Zuhörer waren begeistert von der sehr unterhaltsamen Kombination aus wissenschaftlichem Vortrag und Entertainment.

Ausführliche Informationen zum Programm der Konferenz finden Interessierte unter www.yic.rwth-aachen.de